Capital Bra macht Kohlelelelelelele

Capital Bra macht Kohlelelelelelele

Was am Anfang wie eine Schnapsidee klang, hat ihn nunmehr 10 Mllionen Euro reicher gemacht – Capital Bras TeamCapi-Pizza hat sich seit ihrer Auslieferung an Rewe, Edeka, Kaufland ganze 2,5 Millionen Mal verkauft. Alleine im vergangenen Juli verkaufte sich die Pizza, die es in einer vegetarischen Variante mit Hanfsauce, sowie mit Salami belegt gibt, ganze eine Millionen Mal. Und da offensichtlich so viele Menschen einen Bratan in der Röhre haben wollten, wurde Capi nun der Goldene Pizza-Award überreicht – von wem ist scheinbar nicht so ganz klar, aber der Bratan freue sich jedenfalls. Oder, um es mit Capital Bras Worten zu sagen: “Keiner bele-le-le-legt so wie Capi Mit Grillgemüse, Rindersalami”

★ In wenigen Tagen ist es soweit – am 3ten November wird Amerika einen neuen Präsidenten wählen. Zur Wahl stehen der amtierende Präsident Donald Trump und Joe Biden, der Gegenkandidat der Demokratischen Partei. Der hat es sich zur Aufgabe gemacht, unter anderem die Reichen mit einem höheren Spitzensteuersatz zu besteuern – was 50Cent überhaupt nicht gefallen hat. Damit er nach eigenen Worten nicht in Zukunft nur noch 20Cent sei, unterstützte er kurzzeitig den Wahlkampf Donald Trumps. Davon hat er sich nunmehr distanziert und mit einem großen Augenzwinkern suggeriert, dass das alles nur Spaß gewesen sei. Offenbar twittert Fiddy sein Statement in Reaktion auf einen Auftritt seiner Ex-Freundin und Comedienne Chelsea Handler in der Late Night Show von Jimmy Fallon. Bei dieser äußerte auch sie sich durchaus über die Grenze des akzeptablen: so erklärte sie, dass sie Fifty daran erinnern habe müssen, dass er als Schwarzer Amerikaner ja nun keinen Republikaner wählen könnte. Eine Weiße, die einem Schwarzen sein Wahlverhalten wegen seiner Hautfarbe vorschrieb- das kam in der afroamerikanischen Community garnicht gut an. Besser kommt da schon Ice Cubes neuerliche Distanzierung von Donald Trump an, der wie ich euch letzte Woche berichtete, gemeinsam mit den Republikanern an einem Entwicklungshilfeplan für die Black Community gearbeitet hatte. Offenbar hatte Cube seine Ideen auch den Demokraten vorgeschlagen, welche sich aber niemals zurückmeldeten. Er halte beide Parteien für zwielichtig und uneffizient und habe all das nur gemacht, um die Community zu unterstützen. Am Ende des Tages seien beide Parteien, so Cube in dem zitierten Interview mit dem Radiosender HOT97 nur verschiedene Gesichter der selben Unterdrücken – die Demokraten seien der gute Cop, die Republikaner der böse.

★ Bricht ASAP Rockys ASAP Mob auseinander? Diesen Eindruck erweckten zuletzt die Rausschmiss-Gerüchte rund um ASAP Ferg, befeuert durch entsprechend Statements der Mob-Memberz Asap Illz und ASAP Bari. Solchen Gerüchten erteilte Fergie jetzt eine klare Absage – denn, so der Rapper und Designer, könne man nicht den Architekten einer Organisation aus seiner eigenen Gruppe werfen. Die Mitgliedschaft im ASAP Mob sei mit dem in der Mafia vergleichbar, innerhalb der Familien durchaus auch mal Streit hätten, aber eine Blutsbrüderschaft sei eben nicht beendbar. Es sei, so Ferg weiterhin, nunmal in der Natur menschlicher Beziehungen, dass man sich weiterentwickle und wachse – doch nicht alle Menschen könnten damit Schritt halten. Das sei die Quelle für Streit und Animositäten, wie dem gerade im ASAP Mob. Interessanterweise haben sich andere Mitglieder der Gruppe bisher nicht zu den Statements von ASAP Ferg geäußert.


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TEKASHIZEIT

★ Seit seinem gefloppten Album ist es still geworden um Tekashi 69 – doch mit einer Geschichte aus seiner Vergangenheit macht der Regenbogenrapper jetzt wieder Schlagzeilen. Die geht zurück auf das Jahr 2015, als er bei einer Party ein 13jähriges Mädchen begrabtschte und die Videos davon auf Social Media postete – unwissend, so sagte er später, dass es sich um eine Minderjährige gehandelt habe. Von Staatswegen wurde Tekashi damals zu vier Jahren auf Bewährung und 1.000 Sozialstunden verurteilt. Jetzt, fünf Jahre später, hat das Mädchen sich nunmehr entschlossen, Tekahi69 zu verklagen. Die Anwälte des Rappers kritisierten in einem Statement den späten Zeitpunkt der Klageeinreichung, allerdings befindet sich diese noch immer im Rahmen des Child Crimes Act, ist also rechtlich gesehen gültig.

Foto: Stefan Brending, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=66748267

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